Donna J Nova von BigCityBeats im Interview

kalender Geschrieben von Christian 05. Oktober 2009 11:50Uhr in Interview kalender 1 Kommentar

Donna J Nova von BigCityBeatsDonna J Nova klingt nicht nur weiblich und schön, sondern es versteckt sich auch eine sehr attraktive Frau dahinter. Und nein, es ist kein Gogo, Film- bzw. Fernsehstar und auch keine Sängerin. Es handelt sich um eine DJane. Donna ist mit ihren Sets so nah am Puls der Zeit, dass BigCityBeats auf sie aufmerksam geworden ist und selbst das das große Label Fake Artist Managment sie in ihrem Roster anbietet.

Am 10 Oktober kommt Donna nach Schirgiswalde zur ersten Vegasparty nach der Sommerpause. „Vegas is back“ lautet das Motto und mit dem Act wird nicht nur gekleckert sondern geklotzt. Wir hatten für euch im Vorfeld die Gelegenheit mit ihr zu sprechen…

Hallo Donna, das Deejaying “ist” ja eigentlich mehr eine Männerdomäne. In den letzten Jahren haben sich aber immer mehr Frauen einen Namen in der Szene gemacht. Was war denn deine Inspiration, dich selber an den Plattentellern zu versuchen und wie lange legst du nun schon auf?
Die Inspiration ist wie bei allen DJs – egal ob männlich oder weiblich – die Liebe zur Musik. “Music was my first love” – eine Leidenschaft die mich nicht mehr losgelassen hat und mich stets auf ein Neues fasziniert…

Nach ersten Contests und Bookings, mittlerweile vor über 7 Jahren – folgte die erste Residency, das Mash in Stuttgart, Sessions im legendären M1 kamen hinzu, bis zur Residency im Club Zapata, als erster alleiniger Resident überhaupt dort, gefolgt von diversen Shows für verschiedene Brands und Labels bis hin zur Residency bei Bigcitybeats seit letztem Jahr.

Wie bist du zu dem Namen Donna J Nova gekommen?
Anlass dazu war mein erster Auftritt in einem Club, und nach einigen Überlegungen war der Name auch relativ schnell klar. Definitiv  sollte es nicht mein realer Name werden, und auch kein Miss oder Djane darin vorkommen.

So heißt Donna im versteckten Sinne auch “Frau” und Nova steht für “Neues”. J. ist eine Abkürzung und kommt von meinem früher rein für Bemusterungen verwendeten Namen “Jamey”.

Hast du als attraktive DJane mit Vorurteilen männlicher Kollegen zu kämpfen und wie stehst du dazu?
Vorurteile gibt es sicher ab und an, und auch der angebliche Frauenbonus wird gerne gesehen, was definitiv nicht so ist! Denn letztendlich kommt es auf die Musik an und den Style wie man auflegt – das ist dann auch das was bei den Leuten ankommt. Letztendlich muss sich jeder DJ ständig beweisen um zu bestehen. Und das allein sollte schon für sich sprechen…spätestens wenn alle feiern hat sich das Thema DJ oder DJane erledigt.

Donna J Nova - PressebildWelchen Musikstyle bevorzugst Du und was zeichnet Dich hinter den Turntables aus?
Von Deep/Soulful über Vocal oder auch Electro, muss jeder Track immer noch einen gewissen positiven Charakter haben. Treibende Beats, gemischt mit einer Melodie und schönen Vocals sind dabei meine Favours. Es ist immer schwer sich selbst zu bewerten. Aber wenn man die Quintessenz aus den Feedbacks zieht, dann ist es wohl die Fähigkeit das “Feeling” auf der Tanzfläche zu erspüren und in den nächsten Track zu packen.

Du kommst ja ursprünglich aus Stuttgart. Hat es dich schon einmal in den Osten Deutschlands verschlagen und wenn ja, wie schätzt du die Partykultur hier ein im Vergleich zu deiner Heimat.
Ich habe noch keinen Unterschied feststellen können. Gefeiert wird überall wo gute Musik läuft und die Location stimmt – egal ob Ost, West, Nord oder Süd.

Auf deinem mySpace Profil kann man auch erfahren dass du selber produzierst. Was genau machst du den da? Erfolgt alles in Eigenregie, arbeitest du mit anderen namhaften Produzenten zusammen und was sind deine bevorzugten technischen Arbeitsmittel?
In erster Linie versuche ich ständig meinen eigenen Style weiterzuentwickeln. Und so kam das eine zum anderen.

Nachdem ich einige Tracks selbst geremixed habe um sie für mich persönlich etwas tanzbarer zu machen war der Weg zur ersten eigenen Produktion nicht mehr weit. Das erste Release „Donna j. Nova & Sono Soul vs. Terri B! – Keep On Pushing“ folgte dann Ende 2008.

Um in der Club Szene aber wirklich erfolgreiche Tracks zu platzieren kommt man dann um die namhaften Produzenten und deren Studios kaum herum. Deshalb stehen aktuell auch einige Kooperationen an.

Um meine eigenen Tracks und Mixes digital abzumischen arbeite ich in meinem Home Studio mit der gängigen Hard- und Software auf PC und Mac wie z. Bsp. Logic, Cuebase oder Ableton.

Mit Big City Beats hast du ja ein sehr bekanntes Label hinter dir. Wie kam es seinerzeit zu dieser Zusammenarbeit?
Nach einem ersten Kontakt mit Big City Beats bereits vor einigen Jahren – und nach einigen Absagen und nicht gespielten Mixes – folgten 2005 dann doch die ersten Radioplays. Zu einer erneuten engeren Zusammenarbeit kam es dann in 2008. Und seitdem gehöre ich als Resident Djane zur Bigcitybeats Family…

Was würdest du aufstrebenden DJs und Produzenten empfehlen, um auch einen solch starken Partner gewinnen zu können?
Ein Patentrezept dafür gibt es nicht. Aber am Ende läuft es auf einige wenige Punkte hinaus: sich jeden Tag mit Leidenschaft selbst etwas verbessern – Präsenz zeigen und jede Menge Demos versenden – und das notwendige Quantum Glück haben.

Du spielst am 10.10.im Treffpunkt Schirgiswalde bei einer Vegastar Party? Hast Du schon mal was davon gehört und welche Erwartungen hast Du an diese Veranstaltung?
Die Location kenne ich leider nicht wirklich – ich habe aber allgemein nur gutes von den Vegastar Partys gehört und bin schon sehr gespannt…

Wo wird man dich demnächst sonst noch so hören oder liegen gar Veröffentlichungen an?
Aktuell habe ich an der neuen Bigcitybeats Compilation Vol. 11, zusammen mit Marco Petralia und Steve Blunt gearbeitet. Zudem wird demnächst die dazugehörende Tour wieder anstehen. Regelmäßige DJSets von mir gibt es wie immer bei Bigcitybeats zu hören. Bezüglich neuer Veröffentlichungen könnt Ihr Euch einfach überraschen lassen…

Das letzte Wort gehört dir. Hast du also noch irgendetwas, was du unseren Lesern mitteilen möchtest?
Ich hoffe wir sehen uns alle bei dem Vegastar Event! Ich freue mich schon auf Euch.

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Eine Antwort to “Donna J Nova von BigCityBeats im Interview”

  1. Insomnia-mag » Stadthalle Krone Bautzen – Die Lausitz feiert schrieb:

    [...] gekramt und zwei amtliche Vertreterinnen der weiblichen DJ-Gilde verpflichtet. Zum einen Donna J Nova. Die 26jährige Stuttgarterin ist seit einigen Jahren in der Clubscene aktiv. Nach ersten Contests [...]

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