Aus dem Blickwinkel eines Kellners
Geschrieben von Christian 03. April 2008 11:02Uhr in SzeneTalk
Der Blickwinkel
Meistens betrachtet man ja die Geschichten aus dem Blickwinkel eines Gastes in der Gaststätte. Die Kellner wären zu langsam, das Essen ist zu kalt oder es heiĂźt: „Ich hatte doch etwas ganz anderes bestellt?” Ok, gastronomisch gesehen läuft in keiner Räumlichkeit alles super, jedoch wissen es die einen gut zu vertuschen oder man hat eine Beschwerde am Hals.
Der arme Gast?
Ja ja der arme Gast, doch was sich so manche „Gäste” leisten, mag sich der eine oder andere an seinem romantischen Ecktisch gar nicht vorstellen. Es ist bekannt, dass unter Alkoholeinfluss so mancher Schabernack getrieben wird, doch auf welche hirnrissige Ideen so einige kommen, da verschlägt es sogar mir die Sprache und glaubt mir, ich habe schon viel gesehen, gerochen und gehört. FĂĽr manche ist es ein wahrer Freundschaftsbeweis seinem betrunken Kumpel, welcher sein Shirt voll gekotzt hat, kurzer Hand sein Shirt zu borgen, denn MANN ist ja selbst so voll, dass er unter Hitzewallungen bei -2°C leidet, jedoch fĂĽr den Betrachter ist es einfach nur lächerlich.
Souvenirs der anderen Art
Viele Gäste fragen nach Postkarten oder Mitbringseln, da sie sich gerne an einen schönen Abend zurück erinnern möchten. Doch was einige unter Souvenirs verstehen bereitet mir Kopfzerbrechen! So werden beispielsweise Salz- und Pfefferstreuer mitgenommen, um sie direkt vorm Laden aufzuschlagen. Des Weiteren wird ein ausgestopftes Wildschwein als Pferd benutzt und das alles von Menschen, die ihren Schulabschlussball im letzten Jahrhundert hatten. Auch wenn man alle Anmachen, blöden Sprüche und Beleidigungen ignorieren kann, gibt es doch Situation, die einen richtig schockieren! Insbesondere wenn ein höflicher Passant, der nur mal kurz auf die Toilette wollte und uns auf dieser ein dickes braunes Präsent hinterlässt, nur nicht im sondern abseits vom Klo! In solchen Momenten fragt man sich oft, warum man diesen Job macht. Vielleicht wird nun klar, welche Arbeit wirklich damit verbunden ist, den Gästen Freude zu bereiten, denn es handelt sich nicht nur um Gläser spülen, servieren und Teller abräumen.
Fazit
Stellt euch besser beim nächsten Gaststättenbesuch mit eurem Kellner gut, denn ihr wisst nicht was aus dem Abend noch wird und welcher Entgleisung ihr mal zum Opfer fallt, denn er ist nüchtern und weiß den nächsten Tag noch alles!
Disco Reggi
Hast du auch eine Meinung, die du loswerden willst? Gibt es etwas, was dich nervt oder du so interessant findest, dass auch andere darĂĽber mal nachdenke und ihre Meinung kundgeben sollten?
Schick uns einfach eine Mail mit DEINEM SzeneTalk an info@insomnia-mag.com oder schreibe DEINE Meinung zu den Beiträgen dieser Rubirk als Kommentar hier bei uns auf der Seite.
Wir freuen uns auf eure Mails und Kommentare…
Bookmarken / Weiterempfehlen
Tags: Bar, SzeneTalk
Das könnte dich auch interessieren: