Tae Bo
Geschrieben von Christian 21. Dezember 2007 21:06Uhr in Activity
“Tae” ist das koreanische Wort für Fuß und lässt den Einfluss der Kampfsportart Taekwondo erkennen. “Bo” steht für Boxen. Arm- und Beintechniken aus beiden Disziplinen werden miteinander kombiniert und auf Musik ausgeführt. Die Schlag- (punch-) und Tritt- (kick-) Techniken werden einzeln trainiert und unterschiedlich kombiniert. Die Ausführung der Bewegungen findet auf den Takt der Musik in aerobictypischen Achter-Zählzeiten statt. Je nach Leistungsniveau variieren Wiederholungszahl, Tempo und Kombination der verschiedenen Elemente, es wird aber keine Choreographie wie beim Aerobic aufgebaut.
Spaßfaktor
Gute Stimmung durch Musik, Motivation durch Trainer und Gruppe, gutes Körpergefühl.
Fettabbau
„Kalorien-Killer” - in der Stunde werden bis zu 800 Kalorien verbrannt. Der relative Anteil der Fettverbrennung an der Energiebereitstellung ist aufgrund der recht hohen Intensität eher gering. Da allerdings absolut viel Energie verbraucht wird, unterstützt Tae Bo vor allem in Verbindung mit einer kontrolliert reduzierten Nährstoffzufuhr einen Gewichtsverlust bzw. Fettabbau.
Herz-Kreislauf-System
Allgemeine Verbesserung durch die Dauerbelastung, aufgrund der relativ hohen Intensität allerdings nur geringfügigere Verbesserung der Grundlagenausdauer und der damit verbundenen positiven Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem.
Ausdauer
Fortlaufend mittlere bis hohe Belastung, hohe anaerobe Anteile, dadurch besondere Beanspruchung der Schnellkraftausdauer.
Koordination
Schrittkombinationen, Arm- und Beinkoordination, Rhythmusgefühl.
Kraft
Beanspruchung des gesamten Muskelapparats, vor allem der Schnellkraft (schnelles Treten und Schlagen).
Kontraindikation
Tae Bo ist wegen der hohen Belastung und der plötzlichen Bewegungen für Herz-Kreislauferkrankte und Bluthochdruckpatienten kontraindiziert. Da ein hoher Anspruch an die Ganzkörperbeweglichkeit gestellt wird, ist diese Sportart auch für Personen höheren Alters weniger geeignet.
Ausrüstung
Einzige Voraussetzung: stabile Schuhe mit guten Dämpfungseigenschaften und bequeme Sportkleidung.
Verletzungsrisiko
Da auch bei Tae Bo kein direkter Körperkontakt mit einer anderen Person vorkommt, ergibt sich das Verletzungsrisiko alleine aus den sportartspezifischen Bewegungen: Vor allem bei den schnellen und wuchtigen Tritten und Schlägen besteht eine starke Beanspruchung von Muskeln und Gelenken. Muskelfaserrisse, Bänderzerrungen - und -risse können die Folge von mangelndem Warm-up, Ermüdung oder Fehlbelastung sein. Ungünstige Gelenkstellungen bei der Ausführung von Tritten können zu Verdrehungen in den Sprung- oder Kniegelenken führen.
Trainingstipp
Jeder Anfänger sollte zunächst einige Einsteigerstunden besuchen, um die Grundbewegungen zu erlernen. Menschen, die lange keinen Sport getrieben haben, sollten sich am Anfang nicht überschätzen. Das Prinzip “Weniger ist mehr” gilt bei Tae-Bo genauso, wie bei allen anderen Sportarten, die der Kondition einiges abverlangen. Kleine Verschnaufpausen können und sollten jederzeit eingelegt werden. Außerdem sollte man während des Trainings viel trinken, um den hohen Schweißverlust auszugleichen.
Sportstudio 1 Bautzen
Hier kann man neben Kickboxen, Body Style, Pilates, Rückenschule, Gymnastik und Spinning auch Kurse im Tae Boo belegen. Informationen gibt’s in Kürze im Internet unter www.sportstudio1.de oder einfach vorbeischauen!
Kontakt

Sportstudio 1 Bautzen
Gesundbrunnenring 62
Telefon: 03591/ 209020
Öffnungszeiten:
Mo- Fr 9.00 - 22.00 Uhr
SA + SO 14.00 - 20.00 Uhr
Informationen by Sportstudio1 Bautzen
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Tags: Activity, Sport, Tae Bo
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